Philips Hue Go Lampe im pinken Licht

Hue Go – Die portable Lampe: Alte & neue Version im Test!

Die Hue Go ist eine portable Lampe von Philips. Ich habe die Go hauptsächlich als Tischlampe im Einsatz. Doch dank des integrierten Akkus kannst Du sie auch vom Stromnetz trennen und hast für einige Stunden (abhängig von Helligkeit/Lichtfarbe) eine portable Lichtquelle.

Die Go ist mein liebstes aus der Philips Hue Produktreihe. Ich finde sie einfach schön anzusehen, Punkt. Da kannst du natürlich gerne anderer Meinung sein.

Es kommt bei mir zwar nicht so oft vor, aber wenn sich mal eine Gelegenheit bietet die Go mitzunehmen, dann freue ich mich sehr über diese Möglichkeit. Hier sind ein paar Beispiele von Orten, an denen ich die Go im Akkubetrieb im Einsatz hatte:

  • Im Garten
  • Auf den Balkon
  • Abends im Stadtpark bei einem späten Picknick
  • Am Strand

Diese Momente wurden alle ein kleines bisschen gemütlicher mit der Go und dem richtigen Licht im Gepäck. Was ich mir wünschen würde wäre eine längere Akkulaufzeit. In diesem Punkt ist die neue Version der Go schon ein bisschen besser geworden.

Unterschied zwischen der alten und neuen Version

Aktuell gibt es zwei Versionen der Go. Optisch unterschieden sie sich kaum voneinander. Trotzdem bringt die neuere Version einige Verbesserungen mit sich. In der Hauptsache unterscheidet sich die neuere Version der Go in diesen Punkten von der alten:

  • Bluetooth
  • längere Akkulaufzeit
  • Höhere Helligkeit

Gucken wir uns diese Punkte nochmal etwas genauer an.

Bluetooth

Die alte Go konnte nur über den Knopf an ihrer Unterseite und über die Hue Bridge gesteuert werden. Mit dem Knopf auf der Unterseite lässt sich die Go ein- und ausschalten und du kannst damit zwischen voreingestellten Farben/Helligkeiten wechseln.

Für genauere Einstellung war eben die Verbindung mit der Hue Bridge nötig. Genau das war die Schwachstelle der älteren Go. Denn sie ist eine Lampe, die du mitnehmen kannst. Und die Hue Bridge muss mit deinem Heimnetzwerk verbunden sein. In der Konsequenz kannst du die die Lichtfarbe und Helligkeit der ersten Go nur dann frei wählen, solange sie sich in der Reichweite der Bridge befindet. Andernfalls kannst du sie nicht mit der Smartphone App von Hue ansprechen und bist auf die voreingestellten Szenen beschränkt, die sich mit dem Knopf an der Unterseite der Lampe umschalten lassen.

Diesem Makel kommt die zweite Version der Go mit Bluetooth entgegen. Du brauchst bei ihr keine Verbindung mit der Hue Bridge um sie über die App von Hue bedienen zu können. Also kannst du auch sie beispielsweise auch mitten Stadtpark mit deinem Smartphone steuern.

Falls du noch neu im Ökosystem von Hue bist, und mehr über die Bridge und andere Geräte Hue Geräte erfahren möchtest, dann ist dieser Artikel ein guter Startpunkt:

Längere Akkulaufzeit

Die zweite Version der Go sollte nach Angaben des Herstellers eine längere Akkulaufzeit besitzen. Ich habe das mal getestet und dazu die alte und die neue Version der Go voll aufgeladen. Danach habe ich beide vom Stromnetz getrennt, auf die selbe Farbe (Warmweiß) und die volle Helligkeit eingestellt und eine Stopuhr gestellt.

Akkulaufzeit: Alt vs. Neu

Alte Version: 72 Minuten

Neue Version: 101 Minuten

Die ältere Version der Go schaltete sich nach rund 72 Minuten ab. Die Neue hielt rund 101 Minuten durch. Bedenken solltest du bei diesen Werten, dass ich die alte Go natürlich schon etwas länger in Benutzung habe und die Akkulaufzeit mit der Zeit nachgelassen haben wird.

Trotzdem denke ich ist dieser Test eine ganz gute Orientierung und hilft Dir hoffentlich bei der Entscheidung.

Höhere Helligkeit

Dieser Punkt ist meiner Meinung nach zwar begrüßenswert, aber in der Praxis nur mit Mühe spürbar. Hätte ich nicht durch Produktrecherchen vor dem Kauf der zweiten Version davon gelesen, wäre es mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.

Helligkeit: Alt vs. Neu

Alte Version: 300 Lumen

Neue Version: 520 Lumen

Laut Datenblatt besitzt die alte Version 300 Lumen und die neue 520. Eigentlich ist das ein Sprung, der schon auffallen sollte. Aber er tut es nicht. Zumindest nicht in meinen Augen. Wenn du von der alten auf die neue Version umsteigen willst und es dir vor allem auf die gesteigerte Helligkeit ankommt, dann kannst du beruhigt bei der ersten Version bleiben.

Kabelführung & Stecker

Klein aber wichtig: Die Kabelführung der Hue Go hat sich etwas geändert. Während bei der alten Go der Anschluss mittig liegt, ist er bei der zweiten Version seitlicher angebracht. Und das macht durchaus Sinn, denn wenn man die Go geneigt aufstellen will, dann stört bei der ersten Go die Kabelführung. Das ist mit der neuen also behoben.

Falls du schon die erste besitzt und zusätzlich noch die zweite Go haben möchtest, dann gibt es leider noch eine schlechte Nachricht: Der Anschluss an der Lampe hat sich geändert. Die Kabel der alten lassen sich also nicht mehr mit den neuen Go Lampen verwenden.

Das ist im Grunde nicht schlimm, denn die neuen werden natürlich mit passendem Kabel geliefert. Aber falls du wie ich bereits alle Kabel mit Kabelschläuchen, Klemmen, etc. bombenfest fixiert hast, dann stört dich dieser Fakt vielleicht doch. Denn ich musste in einem Fall diese Kabel-Management wieder auflösen, um das Kabel der Go zu ersetzen.

Die neue Version der Go schmückt nun mein Wohnzimmer. Und die alte liegt geladen und bereit in meinem Rucksack, um auf den nächsten abendlichen Ausflug ins freie mitgenommen zu werden. Sofern diese Corona Scheiße bald mal weggeht.



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